Die Versicherungen des "Durchschnitts-Deutschen"
mehr...Rapider Anstieg von Wohnungseinbrüchen in 2011
Mit 140.000 Wohnungseinbrüchen im Jahr 2011 wurden die Vorfälle des Jahres 2012 um satte 20.000 Fälle übertroffen. Mit Versicherungsleistungen von 430 Millionen Euro wurde ein neues Rekordniveau erreicht.
Nachdem die Einbruchshäufigkeit in den Jahren 2000 bis 2009 kontinuierlich zurückgegangen ist, kam es 2011 zum zweiten Mal in Folge wieder zu einem Anstieg. Auch die durchschnittlichen Schadenskosten lagen mit 3.050 Euro höher als in den Vorjahren.
Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) ist dieser Anstieg an die zunehmende Technisierung in der Bevölkerung geknüpft: Notebooks, Smartphones oder Tablet-PCs sind attraktive Beuteziele der Langfinger, denn sie lassen sich relativ einfach wiederverkaufen, meistens sogar besser als Schmuck .
Nach Angaben des GDV nehmen Mieter und Hausbesitzer die Sicherung ihrer Wohnung erst dann ernst, wenn es bereits zu spät ist, also nachdem der Einbruch passiert ist. Besser man informiert sich vorher über die Möglichkeiten zum Schutz der eigenen vier Wände. Eine Möglichkeit dazu bietet die Initiative für aktiven Einbruchschutz, die man unter www.nicht-bei-mir.de findet.
Übrigens: Die materiellen Schäden werden meistens vollständig von der Hausratversicherung abgedeckt. Die psychologischen Schäden, also das schlechte Gefühl nach einem Einbruch, können den Geschädigten jedoch noch lange Zeit später verfolgen. Dieser Schaden lässt sich nicht versichern!